Montag, 8. Dezember 2008

weihnachtsfeier mit schnee (aber ohne koks)

moin!
die anzahl der einträge in diesem blog sind nach wie vor an einer hand abzählbar. das liegt aber nicht daran, dass wir hier zu faul wären, uns unsere erlebnisse von der seele zu schreiben! nein! es passiert einfach nichts! das mag daran liegen, dass bea täglich (und in der neuen welt heißt "täglich" auch "täglich", aber das werdet ihr in der alten welt früher oder später auch noch lernen! hahahaha!) ihrem neuen hobby der arbeit nachgeht und ich bei temperaturen um die
 -10 und gefühlten -20 grad (kein witz) immer öfters lieber das bett vorziehe. dafür kann man, wenn man aus dem fenster schaut, eine dünne schneedecke erkennen, die teile der stadt überzieht. abgesehen von den (noch) freigefahrenen straßen...

-in unmittelbarer nähe zu unserem hostel-

gestern habe ich mich aber tatsächlich einmal aus dem bett geschält und bea ist im hudson bay-kaufhaus geblieben, um der dortigen weihnachtsfeier beizuwohnen. laut eintrittskarte (10$ für angestellte/ 20$ für angehörige) sollte es eigentlich um 6pm mit cocktails losgehen, was sich als glatte lüge ungenauigkeit im zeitablauf entpuppt hat. ok - wir waren ohnehin erst um 7 da, aber es geht ums prinzip. innerhalb kürzester zeit füllte sich der saal (was machen die eigentlich die restlichen 364 tage im jahr damit?) und auch die veranstalter waren mit dem zustrom sichtlich überfordert, was die mehrmaligen durchsagen nach noch freien sitzplätzen unterstrichen. 

-saal mit kronleuchtern und gedeck-

der gesamte abend wurde mit mehreren gewinnspielen garniert, die auch nicht während des essens unterbrochen wurden. so wurden über das mikrophon nicht nur die sieger einer tombola durchgesagt und die gewinner auf die bühne gerufen, was jedesmal mit einem jubelsturm derjenigen begleitet wurde, die den oder die glückliche kannten sondern es stand auch ein contest auf dem programm, bei dem die abteilung im kaufhaus einen großen stoffbieber gewinnen konnte, die am lautesten zu schreien vermochte. welche sich dann aber selbst auf die schulter klopfen konnte, habe ich leider nicht mehr verstanden...

-keine pralinen, sondern butter-

das erstaunlichste daran war, dass der gesamte abend so gut wie ohne(!!!) alkohol über die bühne ging. die einzigen kostenlosen getränke waren nämlich wasser (still, aber mit eiswürfeln) sowie kaffee (nicht zu stark) oder wahlweise tee (habe ich nicht getrunken). auf den alkoholgenuss hatten dezent platzierte ordner ein auge. so "retteten" sie zwei unter-19-jährige vor einem bier, in dem sie mit ihrem sowie dem des freundlichen spenders rauswurf drohten. 

-in gesellschaft-

ab 10 wurde dann die tanzfläche freigegeben, die sich dann auch tatsächlich sofort füllte. DAS will ich mal in deutschland erleben. und alle nüchtern!!! kurz: alles in allem war das ein sehr leckerer, unterhaltsamer abend mit sehr freundlichen menschen. für so etwas stehe ich gerne auf...

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