Freitag, 19. Dezember 2008

Toronto is like a graveyard...

...auf die idee konnten wir zumindest kommen, nachdem wir uns nun endlich der aufgabe stellten, den cn-tower zu erklimmen, der laut wikipedia mit 553,339 m der gegenwärtig höchste fernsehturm der welt (und damit des universums!) ist. 

-cn-tower (rechts), rogers-centre (links), segelboote (vorne)-

angeblich müsse man den hamburger und den münchner fernsehturm übereinander stellen, um auf die höhe des hier ansässigen zu kommen. dass sich allerdings nur die städte lange hohe türme in die landschaft stellen, die etwas zu kompensieren hätten, ist, wie so vieles, noch nicht bewiesen....wie dem auch sei: wir waren oben - und haben runtergeguckt!


-downtown toronto-

was wir zu sehen bekamen waren die wolkenkratzer, die wie reliquien des kapitalismus in die höhe ragen. nie zuvor wirkten sie für uns so klein und harmlos. vielleicht liegt das aber auch an der finanzkrise?! im hintergrund erkennt man den dundas-square: there is no business like business!

- dundas-square-

von downtown abgesehen, liegt einem die stadt vom cn-tower aus, bis zum horizont zu füßen, wobei keine details mehr auszumachen sind. die allmachtsfantasien, die bei dem anblick aufkommen, lassen sich ansonsten nur mit denen, die beim aufbau einer modelleisenbahn entstehen, vergleichen.

-abb., wie oben beschrieben-

für landeier (womöglich noch aus kiel oder leipzig) wäre das alles wohl äußerst beeindruckend. wir haben uns dagegen selbst den cn-tower (und damit das universum) untertan gemacht...


zusammenfassend(?) kann man also sagen singen:

CN Tower Belongs to the Dead

Donnerstag, 11. Dezember 2008

es ist geschmühückt

auch wir, der eike und ich, sind nun dem vorweihnachtstamtam verfallen und haben uns mit weihnachstdeko eingedeckt. hier das traurige ergebnis:



ach ja - und nicht zu vergessen...



Montag, 8. Dezember 2008

do the sleeve sneeze

weihnachtsfeier mit schnee (aber ohne koks)

moin!
die anzahl der einträge in diesem blog sind nach wie vor an einer hand abzählbar. das liegt aber nicht daran, dass wir hier zu faul wären, uns unsere erlebnisse von der seele zu schreiben! nein! es passiert einfach nichts! das mag daran liegen, dass bea täglich (und in der neuen welt heißt "täglich" auch "täglich", aber das werdet ihr in der alten welt früher oder später auch noch lernen! hahahaha!) ihrem neuen hobby der arbeit nachgeht und ich bei temperaturen um die
 -10 und gefühlten -20 grad (kein witz) immer öfters lieber das bett vorziehe. dafür kann man, wenn man aus dem fenster schaut, eine dünne schneedecke erkennen, die teile der stadt überzieht. abgesehen von den (noch) freigefahrenen straßen...

-in unmittelbarer nähe zu unserem hostel-

gestern habe ich mich aber tatsächlich einmal aus dem bett geschält und bea ist im hudson bay-kaufhaus geblieben, um der dortigen weihnachtsfeier beizuwohnen. laut eintrittskarte (10$ für angestellte/ 20$ für angehörige) sollte es eigentlich um 6pm mit cocktails losgehen, was sich als glatte lüge ungenauigkeit im zeitablauf entpuppt hat. ok - wir waren ohnehin erst um 7 da, aber es geht ums prinzip. innerhalb kürzester zeit füllte sich der saal (was machen die eigentlich die restlichen 364 tage im jahr damit?) und auch die veranstalter waren mit dem zustrom sichtlich überfordert, was die mehrmaligen durchsagen nach noch freien sitzplätzen unterstrichen. 

-saal mit kronleuchtern und gedeck-

der gesamte abend wurde mit mehreren gewinnspielen garniert, die auch nicht während des essens unterbrochen wurden. so wurden über das mikrophon nicht nur die sieger einer tombola durchgesagt und die gewinner auf die bühne gerufen, was jedesmal mit einem jubelsturm derjenigen begleitet wurde, die den oder die glückliche kannten sondern es stand auch ein contest auf dem programm, bei dem die abteilung im kaufhaus einen großen stoffbieber gewinnen konnte, die am lautesten zu schreien vermochte. welche sich dann aber selbst auf die schulter klopfen konnte, habe ich leider nicht mehr verstanden...

-keine pralinen, sondern butter-

das erstaunlichste daran war, dass der gesamte abend so gut wie ohne(!!!) alkohol über die bühne ging. die einzigen kostenlosen getränke waren nämlich wasser (still, aber mit eiswürfeln) sowie kaffee (nicht zu stark) oder wahlweise tee (habe ich nicht getrunken). auf den alkoholgenuss hatten dezent platzierte ordner ein auge. so "retteten" sie zwei unter-19-jährige vor einem bier, in dem sie mit ihrem sowie dem des freundlichen spenders rauswurf drohten. 

-in gesellschaft-

ab 10 wurde dann die tanzfläche freigegeben, die sich dann auch tatsächlich sofort füllte. DAS will ich mal in deutschland erleben. und alle nüchtern!!! kurz: alles in allem war das ein sehr leckerer, unterhaltsamer abend mit sehr freundlichen menschen. für so etwas stehe ich gerne auf...

Donnerstag, 4. Dezember 2008

SO JETZT REICHTS!!!
nachdem ich mich hier sowas von drumrum gedrueckt habe, will ich nun auch endlich ins blogbusiness einsteigen.
JA, eike ist da und wir sind aus dem lauten hostel mit den vielen verrückten lärmfetischisten in ein ruhiges am entgegengesetzten ende downtowns gezogen, wo uns keiner kennt und wir uns ganz neue identitaeten aufbauen koennen (ich habe mich noch nicht dran gewoehnt, wieder zugang zu einem laptop mit ü's, ä's und ö's zu haben).
langsam verspuere oder sollte ich sagen verspüre ich weihnachtliche gefuehle (oder gefühle?) und das trotz und nicht wegen der dauerbeschallung mit hardcore christmas songs ueber die lautsprecher meines arbeitgebers der hudson bay company. die plaetzchen aus der heimat, die eike mitgebracht hat, werden ihren teil dazu beigetragen haben.
und noch eine meldung mit aktuellen bezug: eike ist letzte nacht mit zwei socken zu bett gegangen, aber heute morgen mit nur EINEM (!!!) wieder aufgewacht.
ich verabschiede mich für jetzt.
bea